Am Dienstagmorgen um 9:30 Uhr konnten Dirk Müller als Leiter des Camps und
Oliver Stussig als Jugendwart 18 Kinder zu unserem 1. Camp begrüßen. Nach der
ersten Ferienwoche hatten sich alle viel zu erzählen. Somit war während der ersten
Einheit auch ein sehr hoher Lärmpegel in der Halle. Trotzdem beginnen die ersten
Koordinationsübungen mit Reifen, Seilen, Stangen und Bänken. In dieser Zeit war
der Ball noch Nebensache. Trotzdem fanden alle allmählich ihre Konzentration und
das Camp nahm Fahrt auf. Nach 1:30 Stunden gingen alle Kinder in die erste längere
Pause, um sich für eine weitere Koordinationseinheit mit Ball und Spaß vorzubereiten.


In der zweiten Einheit kommt schnell der Ball ins Spiel. So arbeitet
jeder etwas konzentrierter. Dirk bringt Dinge auf die Platte, die bisher
so nicht in den Trainingseinheiten geübt wurden. Die Aufmerksamkeit steigt
und jeder gibt sein Bestes. Nun kommen auch die Torleute ins Spiel.
Schießübungen und Torwarttraining in kleinem Rahmen schließen die
2. Einheit ab.


Nach einem noch nicht kleckerfreiem Mittagessen, was übrigens sehr gut
schmeckte, übernahm Torsten Friedrich vom TuSEM die dritte Einheit. Er
führte die Kids über gesteigerte Koordinationsübungen mit Ball an die
Leistungsgrenzen. Auch wenn einige riefen: Ist ja einfach, nach kurzer Zeit
lag der Ball wieder am Boden. Dies änderte sich im Laufe der Zeit und es
kamen sehr gute Übungsfrquenzen heraus. Dann ging es über einfaches Kreuzen
zum Ablauf Quaerpass mit anschließendem Kreuzen. Hier war es schon
wesentlich schwieriger und es dauerte einige Zeit bis alle diese Übung gelöst
hatten.
Zum Abschluß gab es zur Belohnung ein 7m Werfen gegen den Bundesligatorwart,
bei dem einige schon sehr gute Ansätze zeigten. Der Keeper blieb nicht unbezwungen.



Die 2. Nachmittagseinheit wurde vom Trainer der 1. Mannschaft
Jörg Verheyen gestaltet. Alle Teilnehmer waren vom 1. Tag
gezeichnet. Es tat überall weh. Auch der mittägliche Fußball-
vergleich hatte geschlaucht. So kam es nach dem Warmmachen
schon zu unkonzentrierten Übungen bezogen auf Passen, Kreuzen
und Achbschluß suchen. Alle waren geschafft, wollten aber weiter
trainieren. So ging der erste Tag mit einem Spiel zu Ende und wir
konnten nur hoffen, daß alle am nächsten Morgen wieder gesund
erscheinen würden.




| Am Mittwochmorgen kamen alle Teilnehmer bis auf 2 wieder zum Camp. Auch wenn es wehtat. | ||||||
| Mit Tobias Kokott ( TV Korschenbroich) kam ein Zweitligatorhüter zu uns, der das Handball- | ||||||
| spielen beim TV Cronenberg erlernt hat. Er brachte eine Trainingseinheit für die Torhüter /- in | ||||||
| mit, in der alle elementaren Dinge gezeigt, entwickelt und intensiv geübt wuden. Der ein oder | ||||||
| andere staunte, denn solch ein Training gibt es nicht alle Tage. Es machte Spaß, auch wenn | ||||||
| Seilchen, Tennisbälle und Tennisschläger im Vordergrund standen. Aber auch Stellungsspiel, | ||||||
| Bewgungsabläufe und Arm- bzw. Beinarbeit kamen nicht zu kurz. Alles in allem eine gelungene | ||||||
| Einheit. | ||||||



In der Zwischenzeit hat Dirk mit den anderen
Teilnehmern weitere Konzentrationsübungen
durchgeführt. Nach und nach kamen die Tor-
hüter dazu und so ging man langsam in die
zweite Übungseinheit über. Es gab Schuß-
training für die Spieler. Außen durch Matten
abgefedert. Von Halb und Mitte über Trampolin
und Matten. Die Sprungkraft wurde gestärkt.
Es machte allen sichtlich Spaß. War aber gleich-
zeitig auch sehr anstrengend. Die Mittagspause
fiel dann auch entsprechend ruhiger aus.

Nach dem Mittag übernahm Kristof Schargy, Trainer des Bundesligisten TuSEM
die nächste einheit. Hier ging es Zügig über konzentrierte Warmmachübungen
und neue Dehnübungen zum Training mit Ball über. Kreuzen, Stellungsspiel der
einzelnen Teilnehmer wurden geübt und immer wieder korrigiert. Schulter nach
vorne, kein plattes Stehen vor dem Abwehrspieler. Saubere Anspiele, Bodenpässe,
all das bei hohem Tempo. Das Abwehrverhalten wurde ebenfalls intensiv geschult,
wie der schnelle Gegenstoß, mit entsprechenden Störversuchen der Abwehrspieler.
Dies alles in hoch konzentrierter Abfolge. So standen am Ende wieder 16 geschlauchte
Teilnehmer in einer kurzen Pause zusammen und warteten auf eine weitere intensive
Einheit. Doch Dirk hatte umgestellt. Es gab Lockerungsübungen und spielerische
Übungen, die entspannend waren. So endete der zweite Tag leicht und locker.
Am Donnerstagmorgen waren alle Teilnehmer wieder auf der Platte. Zwar etwas
müde, ansonsten aber fit. Mit Thomas Humpert übernahm der Trainer der HKE-
Auswahlmannschaft Jungen diese erste Einheit. Nach müdem Beginn in der Warm-
machphase und den Dehnübungen kam langsam Schwung ins Feld. Spielzüge in
der einfachen Form gingen über in schwierigere Aktionen, die wieder hohe
Konzentration forderten. Alle gingen begeistert mit und die anfänglichen Aufforder-
ungen intensiver zu trainieren waren nicht mehr nötig. Alle zogen begeistert mit
fragten sich nach 90 Min. warum die Einheit denn so schnell vorbei war.

Die zweite Vormittagseinheit wurde von Michael Haaß, Spieler vom Bundesligisten
GWD Minden geleitet. Als ehemaliger Jugendspieler des TVC hat er den Sprung bis
in die Nationalmannschaft geschafft. Er führte die Teilnehmer locker an Spielsituationen
heran, in denen einfacheWechsel, Spiel eins gegen eins usw. anstanden. Dies machte
allen riesig Spaß, es gab aber auch jeder wieder sein Bestes. So entwickelten sich
Trainingssituationen die u.a. auch zu Schußvarianten führten, wo Michael als Abwehr-
chef fungierte und er ab und zu um seine Gesundheit fürchtete. Dies im Spaß. Bei einigen
Sprungwürfen sah man schon sehr gute Bewegungsabläufe und extrem hohe Wurfansätze.
Nach der Einheit hatten die Kids beim Mittagessen noch Gelegenheit den ein oder anderen
Tip von Michael zu bekommen, bevor er wieder Richtung Trainingsalttag fuhr.


Den Nachmittag gestaltete Christian Stenzel, Jugendlehrwart des HK Essen. Dies in
beiden Einheiten. Hier wurden intensiv Spielzüge um Spielzüge geübt. Der Grad der
Schwierigkeit stieg. Es kamen Finten wie z.B. der Wackler oder geänderte Schritt-
folgen auf die Platte. Dazu gab es im Laufe der Zeit einen immer stärker werdenden
Abwehrblock, der die vorher lockeren Übungen erheblich erschwerte. Man mußte
sich durchsetzen eins gegen eins oder die Abwehr über gelernte Spielzüge abräumen,
um einen Angreifer frei zu bekommen. Diese Einheit war sehr anstrengend, sodaß man
in der letzten halben Stunde ein Spiel machte. Auch hier gaben alle noch einmal alles
und man freute sich eigentlich schon auf en Freitag.







